Zeitmaschine Intervalltraining – aus 5 Stunden werden 90 Minuten

Fahrrad-Sprint

Für uns moderne Menschen ist es gar nicht so einfach, jede Woche fünf freie Stunden für körperliches Training zu finden und dann auch wirklich zu nutzen. Nein – die Sportschau und der Schachclub zählen beide nicht wirklich mit zum Training.

Unabhängig vom Alter sollten wir, meint die Weltgesundheitsorganisation WHO, wöchentlich drei bis fünf Stunden mit sportlichem Training verbringen. Dazu, meinen wir, kommt noch der Weg zum Trainingsort, die Vorbereitung und das persönliche Zurückversetzen in einen zivilisierten Zustand, also Duschen, Umziehen und der eine oder andere soziale Kontakt an der Erfrischungstheke des Fitness-Studios. Bei den meisten Leuten entspricht das dann einem vollen Arbeitstag.

In den letzten Jahren haben in der Forschung Erkenntnisse ergeben, die weit tiefere und genauere Einblicke in die menschliche Physis ermöglichen, als das je zuvor der Fall war. Insbesondere werden Stoffwechsel- und Synthese-Vorgänge inzwischen so gut verstanden, dass daraus praktische Trainingsanleitungen geworden sind.

Beim Intervalltraining lassen sich zwei Methoden unterscheiden: Das Hoch Intensive Training HIT und das Sprint Intensive Training SIT.
Weil sich für uns Alltagsmenschen des letztere besonders gut eignet, geben wir hier dazu ein paar Tips.

Das „Sprint“ aus der Abkürzung SIT kann durch schnelles Laufen (landläufig: Rennen), aber sicherer und in den eigenen vier Wänden mit Ergometern, radlosen Fahrrädern also, mit Walking-Trainern (die die Oberkörpermuskulatur mit in Anspruch nehmen, was positiv wirkt) oder mit Laufbändern erreicht werden. Unerlässlich ist jedenfalls eine Pulsuhr, am Besten eine, die eine obere und untere einstellbare Warnlinie hat. Wenn die Warnung akustisch erfolgt, können Sie sich besser auf Ihr Training konzentrieren. Eine Uhr mit Sekundenzeiger müssen Sie außerdem im Blick haben.

Sie rechnen sich Ihren Leistungspuls aus – 220 minus Lebensalter – und dann geben Sie 30 Sekunden lang alles, wirklich alles, was „drin ist“. Optimalerweise erreichen sie dabei die Herzfrequenz, die Sie eben ausgerechnet haben. Auf diese Höchstleistungsphase folgen anfangs viereinhalb Minuten gemächlicheren Herangehens, dann wieder ein Sprint.
Hat sich Ihr Trainingszustand verbessert, richten sie die „Entspannungsphasen“ nicht mehr nach der Uhr aus, sondern nach Ihrem Gefühl. Etwa dreißig Sekunden bevor Sie denken „Jetzt geht es wieder!“, legen Sie los.
Sie wissen es schon: Fünf Wiederholungen bitte.

Was dabei im Körper passiert: nach und nach werden Glukose und übrigens auch Insulin besser verfügbar gemacht. Die Fettverbrennung verbessert sich, und zwar sowohl für die intramuskulären als auch für die Unterhaut- und die abdominalen Depots. Sie verlieren Gewicht, sie gewinnen an Spannkraft – und das gilt auch für die großen Arterien.

Diese Empfehlungen sind für gesunde Menschen. Wenn Sie Zweifel an Ihrer Belastbarkeit haben, und seien diese noch so gering, sprechen Sie vorher mit Ihrem Hausarzt.

Die Zeitmaschine Intervalltraining kann sicher nicht wirklich aus 50 gelebten Jahren 30 machen. Sie werden nicht jünger, aber Ihr Körper bleibt mit gezieltem und disziplinierten Training gesünder. Das gilt nicht nur für die Erhaltung der Gesundheit: Intervalltraining kann heilen, wo es um bestimmte Stoffwechsel-Erkrankungen geht. Auch, aber nicht nur, beim Diabetes.

Magnetschmuck und seine Wirkung auf Schmerzpatienten

Magnetarmbänder

Die Schulmedizin belächelt häufig die Aussage, dass Magnetschmuck tatsächlich Schmerzen, insbesondere Arthrose Schmerzen, lindern kann. Die meisten Schulmediziner erklären sich diese Aussage mit dem sogenannten Placebo Effekt. Soll heißen: Der Träger oder die Trägerin des Magnetarmbands ist überzeugt davon etwas gegen die Schmerzen zu tun und deshalb tritt auch eine Wirkung ein.

Diese Annahme widerlegt aber eine Studie der Peninsula Medical School. Bei dieser Studie wirkten 194 Arthrose Patienten mit, die mit drei unterschiedlichen Metallarmbändern ausgestattet wurden. Die Anzahl der Probanden wurde gedrittelt und so erhielten die Teilnehmer eine Gruppe Armbänder mit einem starken Magneten.

Die zweite Gruppe Armbänder mit einem schwächeren Magneten und die dritte Gruppe erhielt Armbänder ohne eine Magnetwirkung. Die Magnetarmbänder sollten über einen Zeitraum von 12 Wochen getragen werden. Zudem sollten die Probanden ihre Schmerzstärke auf einer Skala notieren.

Das Untersuchungsergebnis überrascht

Denn die Auswertung der Untersuchung zeigte, dass alle drei Gruppen weniger Schmerzen verspürten. Die Gruppe allerdings die mit den Armbändern ausgestattet waren, die jeweils stärkere Magnete aufwiesen, verspürten sogar einen deutlichen Rückgang der Schmerzen.

Die Untersuchungsergebnisse wurden im Übrigen nicht durch die Einnahme von Schmerzmitteln oder der persönlichen Meinung zu Magnetarmbändern beeinflusst.

Magnetarmbänder können bei der Schmerztherapie unterstützend wirken

Zwar wollte man keine allgemeine Empfehlung für die Wirkungsweise der Magnetarmbänder aussprechen, da hierfür die Zahl der Probanden einfach zu gering war. Dennoch sind die Forscher durch die Studie zu dem Schluss gekommen, dass Schmerzpatienten durchaus über die Anschaffung eines Magnetarmbandes nachdenken könnten.

Guter Magnetschmuck kann zwar eine entsprechende medizinische Behandlung nicht vollends ersetzt, doch als unterstützende Maßnahme könnte das Tragen eines Magnetarmbands durchaus Sinn machen.

Da Magnetschmuck heute nicht mehr nur als funktioneller Schmuck angesehen wird, ist auch das Schmuckdesign mittlerweile sehr ansprechend und vielseitig geworden. Sodass der Träger beziehungsweise die Trägerin nicht nur von der Wirkweise des Armbandes, sondern auch von dem schmückenden Faktor profitieren kann.

Volkskrankheit Fußpilz

hausmittel-fusspilz

Fußpilz ist schon fast eine Volkskrankheit. Er gehört anscheinend zu unserem Leben dazu. Man kennt ihn, man hat ihn, man bekämpft ihn – bis er dann wiederkehrt. Nur wenige Menschen beugen dieser Fußerkrankung gezielt vor.

Wie viele Pilze gedeiht auch Fußpilz in einem feuchtwarmen Milieu. Im Bereich der Füße sind dabei vor allem die Zehenzwischenräume gefährdet. Die Feuchtigkeit entsteht dabei insbesondere durch Fußschweiß. Dieser wiederum wird durch schlechte Bekleidung und schlechtes Schuhwerk unterstützt. Insbesondere Synthetiksocken und Turnschuhe führen dazu, dass die schwitzenden Füße nicht ausdünsten und trocknen können. Da diese Problematik bei Sportlern sehr häufig vorkommt, heißt der Schweißfuß im angloamerikanischen Raum auch „athlet’s foot“ – Sportlerfuß.

Durch die ständige Feuchtigkeit ist die Haut zwischen den Zehen besonders weich und damit auch ein idealer Nährboden für die Fußpilze. Doch nicht jeder nasse Fuß wird automatisch zum Feuchtbiotop für Fußpilze.

Fußpilze werden durch Kontakt übertragen. Spaziert zum Beispiel ein Mensch mit einer Fußpilz-Erkrankung durch die Schwimmbadanlage, können die Pilzsporen sich dort absetzen – ein idealer Nährboden. Von dort aus gelangen sie dann auf die Füße anderer Menschen. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, können sie sich dann auch dort einnisten.

So beugen Sie Fußpilz vor

Die folgenden Tipps helfen, das Fußpilz-Problem im Vorfeld zu vermeiden:

  • Laufen Sie in solchen Anlagen nicht unbedingt barfuß.
  • Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Duschen oder Baden gründlich ab, vor allem zwischen den Zehen.
  • Tragen Sie Strümpfe aus Naturfasern (Baumwolle, Schurwolle).
  • Wechseln Sie die Strümpfe regelmäßig.
  • Tragen Sie atmungsaktive Schuhe, möglichst aus Naturmaterialien.

Sollten Sie sich einen Fußpilz eingefangen haben, lassen Sie sich in der Apotheke Ihres Vertrauens beraten. Insbesondere Puder gegen Fußpilz haben sich bewährt, daneben gibt es auch Cremes. Achten Sie besonders auf Hygiene, damit die Familienmitglieder von dem Fußpilz verschont bleiben. Laufen Sie nicht barfuß durch die Wohnung, desinfizieren Sie den Duschbereich mit einem antimykotischen Spray (Apotheke) und waschen Sie Ihre Socken so heiß wie möglich.

Hornhaut an den Füßen

hornhaut

Hornhaut an den Füßen ist an sich nichts Schlimmes. Insbesondere Frauen schämen sich aber über diese kosmetische Hautveränderung. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die Hornhaut unsachgemäß entfernt wird, etwa durch Abreißen, und es dadurch zu Blutungen kommt. Auch bei rissiger Hornhaut oder Schrunden sollte man Gegenmaßnahmen ergreifen.

Aus ästhetischer Sicht ist Hornhaut an den Füßen nicht gerade schön. Doch wie vieles in der Natur erfüllt sie einen bestimmten Zweck.

Hornhaut – ein lästiger Schutz

Hornhaut entsteht besonders an denjenigen Stellen, die häufig belastet werden. Dies sind in erster Linie die Fußsohlen und Fußballen. Bei schlecht sitzendem oder zu engem Schuhwerk kann es aber auch an anderen Bereichen zu Druckstellen und in der Folge zu Hornhautbildung kommen. Diese Hautverhornung dient letztlich dazu, die besonders belasteten Stellen zu schützen.

Betroffen sind vor allem diejenigen, die beruflich viel zu Fuß unterwegs sind, etwa Köche, Handwerker, Pflegepersonal, aber auch Tänzer und Sportler.

Wenn Sie sich daran begeben, die Hornhaut an Ihren Füßen zu entfernen, sollten Sie sich deshalb zwei wichtige Fragen stellen:

  • Wodurch wird der Fuß an genau dieser Stelle belastet?
  • Kann ich diese Belastung künftig vermeiden, und falls ja: wie?

Hornhaut entfernen – darauf sollten Sie achten

Die Hornhaut können Sie je nach Dicke der Hautschicht und eigener Ausdauer selbst entfernen oder fachmännisch entfernen lassen (Podologe). Für die Eigenbehandlung finden Sie in Drogerien und Apotheken, aber auch in Drogerieabteilungen von Kaufhäusern und sogar bei Discountern reichlich Hilfsmittel, angefangen von Mitteln zum Einweichen der Hornhaut bis zu Geräten für das Abtragen, etwa Bimsstein, Hornhautschwamm, Hornhauthobel oder sogar komplette Pedikürgeräte für die Heimanwendung.

Achten Sie unbedingt darauf, die Füße vorher durch ein etwa 10-minütiges Fußbad (eventuell mit Zusatz von Salz) aufzuweichen. Ferner sollten Sie darauf achten, nicht zu viel Haut abzutragen, um Verletzungen zu vermeiden.

Nach der Hornhautbehandlung sollten Sie die Füße eincremen, um deren Feuchtigkeit zu erhalten. Entsprechende Cremes, etwa mit Lavendel-, Rosmarin- oder Aloe Vera-Zusatz, erhalten Sie ebenfalls in Ihrer Drogerie oder Apotheke.

Fußschweiß

fussschweiss

Fußschweiß ist recht unangenehm. Allerdings weniger der Schweiß selbst als die dadurch entstehenden Gerüche. Dabei lässt sich das Ganze mit wenig Aufwand recht gut in den Griff bekommen.

Wenn Papa auf der Couch seine Füße hochlegt und dabei ein ganz besonderer Duft aufsteigt, rümpfen die anderen Familienmitglieder zwar meist die Nase, doch irgendwie hat man sich daran gewöhnt. Richtig peinlich werden solche Stinkefüße allerdings unter fremden Menschen – und führen nicht selten zu sozialer Ächtung. In Umkleidekabinen, etwa nach dem Sport, vermischt sich der Fußschweißgeruch zwar mit dem übrigen Körperschweißgeruch. Doch dies ändert nichts am Grundproblem.

Im angloamerikanischen Sprachgebrauch werden Schweißfüße mit dem Begriff „athlete’s feet“ belegt. Doch auch wenn das Problem bei Sportlern verstärkt auftritt, ist kaum jemand dagegen gefeit. Sogar Kinder können Schweißfüße haben. Der Schweiß selbst ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Die andere ist der Geruch, der mit dem Fußschweiß verbunden ist.

Der Schweiß an sich ist übrigens geruchlos. Der typische Käsegeruch entsteht erst dadurch, dass die Bakterien an der Hautoberfläche die austretende Körperflüssigkeit zersetzen. Dieser Geruch setzt sich in den Strümpfen und Schuhen fest, und diese müffeln dann.

Fußschweiß kann durch viele Faktoren ausgelöst werden: Stress und bestimmte Nahrungsmittel wie Kaffee kommen dafür ebenso in Frage wie erbliche Faktoren, Erkrankungen oder mangelnde Hygiene. Dies sollte auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.

Tipps gegen Fußschweiß

Unabhängig davon können Sie bei Fußschweiß auch einige Dinge tun, um das Problem einzudämmen:

  • Waschen Sie sich regelmäßig (täglich) und gründlich die Füße. Achten Sie dabei vor allem auch auf die Zehenzwischenräume. Verwenden Sie eine entsprechende Seife aus Drogerie oder Apotheke.
  • Verwenden Sie spezielle Fußdeodorants und Puder, ebenfalls aus Drogerie oder Apotheke.
  • Tragen Sie Naturfasersocken und verzichten Sie möglichst auf Gummistiefel, Turnschuhe und ähnliches Schuhwerk. Tragen Sie stattdessen nach Möglichkeit offene Schuhe aus atmungsaktivem Material. Ziehen Sie die Schuhe zwischendurch aus ruhig einmal aus, damit Schuhe und Füße belüftet werden.
  • Wechseln Sie die Socken täglich.
  • Probieren Sie auch einmal Zimteinlegesohlen in den Schuhen. Diese desinfizieren nicht nur, sondern sorgen auch für einen angenehmen Geruch.

Mit diesen Tipps dürften auch die Stinkefüße der Vergangenheit angehören.